Massenvernichtung trotz Ratifizierung des Friedensgebots

Warum?

Heute, auf den Tag genau vor 80 Jahren wurde die Charta der Vereinten Nationen (Kurzform: UN-Charta) von den USA RATIFIZIERT. Trotzdem wurden nur einen Tag später, am 9. August 1945, massenhaft Zivilisten abgeschlachtet. Doch schon vorher wurde gegen den Geist dieser Charta verstoßen, denn: Am 26. Juni UNTERZEICHNETEN alle 50 Gründungsmitglieder einschließlich der USA die Gründungsurkunde. Das hinderte das heutige Imperium nicht daran, auch schon am 6. August 1945 den Massenmord in Hiroshima zu begehen.

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Die Atombombe und die ethnische Säuberung Palästinas

Gedanken zum 80. Jahrestag der Vernichtung Hiroshimas

der Besitz von Kernwaffen […] zerstörte faktisch die Gleichheit der Staaten. Daraus ergab sich offensichtlich die Bildung von Mächten auf zwei verschiedenen Ebenen, der gewöhnlichen und der “Super”- Ebene. Das Ganze hatte aber die weniger offensichtliche und bedeutendere Folge, nunmehr auch die Existenz von Staaten auf noch niedrigerem Machtniveau weit unterhalb des Niveaus normaler Mächte zu erlauben. […] Infolgedessen konnten alle möglichen Gruppen und Individuen auf jede Art und Weise Recht und Ordnung aufheben, ohne die Folgen gewaltsamer Reaktionen der üblichen Mächte oder der Supermächte zu gewärtigen. Sie konnten auch als Staaten anerkannt werden, wenn ihnen die traditionellen Attribute der Staatlichkeit fehlten […]. Auf diese Weise führte die Existenz des atomaren Patts im Kalten Krieg zur völligen Zersetzung des traditionellen Völkerrechts und zum allmählichen Bedeutungsverlust der bestehenden Konzepte von Staat und öffentlicher Autorität. Sie öffnete die Tür zu einer Refeudalisierung der Autorität ähnlich denjenigen, die die Begründer des modernen Staatensystems und des Völkerrechts in der Zeit vom 12. bis zum 17. Jahrhundert zu überwinden versucht hatten.

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Zwei sind eine zu viel

Heute, am 4. August 2025 ist zu lesen, dass sich die Unionsfraktion von Saskia Ludwig distanziert. Die Begründung – Zitat: »Ludwig sei am vergangenen Freitag Teil eines MCC-Panels gewesen. Weidel habe im Publikum in der ersten Reihe gesessen. […] Ludwig habe gesagt, in Westdeutschland gelte es als teuflisch, die Brandmauer zwischen AfD und CDU als Problem zu bezeichnen.« Der Veranstalter wird als „rechtskonservativ“ bezeichnet, über den Inhalt dieser Veranstaltung schweigt das Medium.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit saß also Frau Ludwig in einem Panel. Erstmals war das am 16. Juli 2025, als eine Buchvorstellung diskutiert wurde: »Vereinnahmte Wissenschaft – Die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts«. Ob das mit oder ohne Wissen und Auftrag der CDU-Fraktion erfolgte ist nicht bekannt, für das interessierte Pulikum aber auch egal. Wichtiger ist es, die von ihr gegebenen Informationen zu erhalten. Dass dabei Positionen diskutiert werden, die nicht im Interesse der CDU liegen, haben solche Veranstaltungen nunmal an sich.

Die AfD war während der gesamten Corona-Zeit praktisch die einzige Partei, die vehemment die Interessen der „Corona-Leugner“ vertreten hat. Zwei mal AfD-Nähe zu zeigen, war für die CDU offenbar einmal zu viel.

Zweierlei Maß

JEDE Geiselnahme, JEDE Misshandlung und JEDER Mord an JEDEM / JEDER Unschuldigen in JEDEM Land ist mit gleicher Abscheu zu verurteilen. Das gilt für die israelischen Geiseln der Hamas genauso, wie für die palästinensische Geiseln, die von der IDF seit Jahren gefangen genommen und misshandelt werden.

Bei den Bildern über die von der Hamas schlecht behandelten israelischen Geiseln, war Merz entsetzt, Wadepuhl und Macron waren sogar schockiert. Bei den täglichen Morden an Palästinenserinnen und Palästinensern – ganz besonders den Morden an KINDERN – im Gazastreifen bleibt aber die Kritik aus Deutschland „verhalten“. Warum sind diese Herren darüber nicht genauso ENTSETZT und SCHOCKIERT? Man kann es wohl nicht anders benennen, als das Messen mit zweierlei Maß, will man das Narrativ der Großen Heuchelei nicht schon wieder bedienen. Derartige Inszenierungen sind gerade dann eine gute Steilvorlage, den Völkermord im Gazastreifen weiter zu führen, wenn selbst israelische Staatsbürger beginnen, die Genozidfrage zu stellen.

 

Coronaleugner – Die Schlacht gewonnen, den Krieg verloren?

Am 13. September 2020 fand in Hannover eine Demonstration gegen Corona-Maßnahmen statt. Darüber berichtete die Sendung “Panorama” des NDR in folgendem Duktus: Was uns diesmal in Hannover besonders aufgerüttelt hat: Viele Teilnehmer formulieren – teilweise verklausuliert – antisemitische Verschwörungstheorien ohne zu zögern. Was passiert da gerade, mitten in der Gesellschaft?

Bildwechsel: Das sogenannte Fest für Freiheit und Selbstbestimmung? […] Doch es gibt einen schwerwiegenden Vorwurf: Hier seien auch viele Antisemiten unterwegs. Wir wollen wissen: Stimmt das – und fragen mal etwas genauer nach.

Die Moderatorin beendet den Beitrag mit den WortenJa und das zeigt wie wichtig es ist, aufzuklären, die Hintergründe diese Verschwörungsmythen klar zu benennen, zumal heute die Gründung des Zentralrats der Juden vor 70 Jahren gefeiert wurde.”

Natürlich wurden und werden Demos von anderen Gruppierungen für ihre Interessen missbraucht und/oder unterwandert, gerne auch von der dem Verfassungsschutz mittlerweile nahestenden Antifa.

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