Heute, am 4. August 2025 ist zu lesen, dass sich die Unionsfraktion von Saskia Ludwig distanziert. Die Begründung – Zitat: »Ludwig sei am vergangenen Freitag Teil eines MCC-Panels gewesen. Weidel habe im Publikum in der ersten Reihe gesessen. […] Ludwig habe gesagt, in Westdeutschland gelte es als teuflisch, die Brandmauer zwischen AfD und CDU als Problem zu bezeichnen.« Der Veranstalter wird als „rechtskonservativ“ bezeichnet, über den Inhalt dieser Veranstaltung schweigt das Medium.
Bereits zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit saß also Frau Ludwig in einem Panel. Erstmals war das am 16. Juli 2025, als eine Buchvorstellung diskutiert wurde: »Vereinnahmte Wissenschaft – Die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts«. Ob das mit oder ohne Wissen und Auftrag der CDU-Fraktion erfolgte ist nicht bekannt, für das interessierte Pulikum aber auch egal. Wichtiger ist es, die von ihr gegebenen Informationen zu erhalten. Dass dabei Positionen diskutiert werden, die nicht im Interesse der CDU liegen, haben solche Veranstaltungen nunmal an sich.
Die AfD war während der gesamten Corona-Zeit praktisch die einzige Partei, die vehemment die Interessen der „Corona-Leugner“ vertreten hat. Zwei mal AfD-Nähe zu zeigen, war für die CDU offenbar einmal zu viel.

