Die Unausgewogenheit der ARD bei der Angabe von Toten in Kriegsgebieten

Sieht man abends (noch) fern, fällt in diversen Leitmedienkanälen immer wieder auf, dass fast jeden Abend die Anzahl der Toten im Krieg in der Ukraine gezählt werden. Am 02.09.2025 beispielsweise konnte man dem Informationsstreifen auf „Tagesschau24“ entnehmen, dass in der Ukraine 2 Menschen getötet wurden.

Keine Frage, der Krieg in der Ukraine ist schlimm. Und natürlich sind diese beiden Toten tragisch. Aber wenn man sich als Medium mit ausgewogener Berichterstattung geriert so wie es das Erste Deutsche Fernsehen nun mal gerne tut, dann gehören dazu auch Angaben über die Anzahl russischer Opfer. Auch diese können nichts für die kriegerischen Machenschaften ihrer Regierenden, ebenso wenig wie die meisten ukrainischen Toten für Selenskyj‘s Machenschaften etwas können. Doch sie werden verschwiegen.

Dem nicht genug: Zu Angaben über tägliche tote Palästinenser und Israeli in Gaza herrscht komplette Fehlanzeige. Sie werden verschwiegen. Warum? Erlaubt das etwa die Staatsräson nicht?

„Statista“ verzeichnete bis zum 02.09.2025 62.895 Tote im Gaza-Streifen seit dem 7. Oktober 2023, wovon 455 auf die IDF entfielen, macht 62.440 Tote Palästinenser. Danach kämen 137 tote Palästinenser auf einen toten Israeli.

Aber es gibt auch Angaben, die noch höher liegen. So berichtete die „Deutsche Welle“ schon vier Wochen zuvor, dass laut einer Studie von Michael Spagat am Royal College der Universität London bis Anfang Januar 2025 bereits mehr als 80.000 Palästinenser getötet wurden.

Vom 7. Oktober 2023 bis 3. September 2025 sind 695 Tage vergangen, bis Anfang Januar 2025 sind es 453 Tage. Daraus errechnen sich irgendwo zwischen 90 bis 175 tote Palästinenser JEDEN TAG. Dem Qualitätssender „Tagesschau24″ aber sind solche Zahlen nicht erwähnenswert.

Ergänzung 05.09.2025: Wenn sich dann doch ein ganz normaler Mitbürger edreistet, immer wieder auf getötete Kinder im Gaza-Streifen hinzuweisen, dann bezeichnet das der ehemalige thüringische Ministerpräsident und Linken-Politiker als „Hams-Scheiße“